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Focustyle Studio FOP-300 Ophikleide

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Anzahl
  • Stimmung: B (Bb)
  • Dunkler, reicher und geschmeidiger Klang
  • Von professionellen Ophikleiden-Spielern anerkannt

Die Ophikleide ist ein Klappenhorn (Klappeninstrument aus Messing), das 1817 vom französischen Instrumentenbauer Jean Hilaire Asté erfunden wurde. Sie gilt als Vorläufer der modernen Tuba und war im 19. Jahrhundert in Orchestern und Militärkapellen weit verbreitet, bevor sie weitgehend von der Tuba und dem Euphonium verdrängt wurde. Der Name stammt aus dem Griechischen – „ophis“ (Schlange) und „kleis“ (Klappe) – was ihre schlangenähnliche Form und die zum Spielen verwendeten Klappen widerspiegelt. Die Ophikleide hat eine konische Bohrung und ein Kesselmundstück, ähnlich wie andere Blechblasinstrumente wie Trompete oder Posaune. Es gibt sie in verschiedenen Größen, wobei die Bass-Ophikleide in C oder B am gebräuchlichsten ist. Ihr Klang ist reich, kraftvoll und erinnert leicht an ein Rohrblattinstrument, was sie zu einem Favoriten für Komponisten wie Berlioz, Mendelssohn und Verdi in Werken wie Berlioz' Symphonie Fantastique machte. Wenn Sie neugierig sind, wie sie klingt: Es gibt online Aufnahmen – stellen Sie sich eine Tuba mit etwas mehr „Biss“ und deutlich mehr Eigenheiten vor.

Heute ist der Kauf einer Ophikleide für Praktiker der historischen Aufführungspraxis (HIP) unerlässlich, da ihr unverwechselbares, fokussiertes Timbre den schlankeren, wendigeren Bass-Blechbläserklang des Repertoires des 19. Jahrhunderts unersetzlich einfängt. Im Gegensatz zur breiteren Tuba, die in modernen Orchestern oft als Ersatz dient und Berlioz' intendierte „fauchende“ Effekte verwässert, ist sie für authentische Ensembles wie das Sydney Ophicleide Quartet oder Einspielungen von Verdi- und Wagner-Opern unverzichtbar. Sie sichert in einer Ära der wiederbelebten Alten Musik eine zeittypische Tongebung und Intonation.

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